Sterben gehört zum Leben.
Die Ängste, die damit verbunden sind, führen dazu, dass dieser letzte Teil des Lebens oft verdrängt wird. Wer sich aber unerwartet mit einer eigenen schweren Krankheit auseinandersetzen muss, oder wenn ein naher Angehöriger davon betroffen ist, dann ist das Verdrängen vorbei. Jeder Mensch hat sich schon einmal Gedanken über die Frage gemacht, wie er sterben möchte:

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Eine gute Betreuung nach den Wünschen unserer Gäste im Hospiz steht für unser Pflegepersonal im Mittelpunkt der Arbeit.
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Schwester Monika Alschner, Lübbecke

Bahnhofstr. 29 A, 32312 Lübbecke, Telefon: 0 57 41/80 96 0, Telefax: 0 57 41/80 96 218
Ihr Kontakt: Alschner, Monika
(Leiterin des Hospizes)
Ihr Kontakt: Rohlfing, Antje
(Fachbereichsleitung, Öffentlichkeitsarbeit,
Sozialrechtliche Beratung, Vernetzung ...
)

Wenn Menschen wissen, dass sie unheilbar krank sind, dann wollen sie meistens in ihrer gewohnten Umgebung, im Kreis der Familienangehörigen Abschied nehmen und den letzten Weg ihres Lebens zurücklegen.
In Zusammenarbeit mit den Angehörigen, den Hausärzten und den Pflegediensten leisten hier die ambulanten Hospizinitiativen im Kreis Minden-Lübbecke eine wertvolle Arbeit.
Sie unterstützen die Angehörigen und knüpfen menschliche Netze für ein würdiges Leben bis zuletzt.
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Das stationäre Hospiz ist ein verlässlicher Ort für den letzten Lebensweg - gerade dann, wenn es nicht oder nicht mehr möglich ist, in der eigenen Wohnung begleitet zu werden. Für ein stationäres Hospiz entscheiden sich unheilbar kranke Menschen,
In diesen Lebenslagen ist das stationäre Hospiz eine wichtige Einrichtung für Betroffene. Hier steht der Wille des sterbenden Menschen im Mittelpunkt der Arbeit.
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Ich wünsche mir, dass mit dem Hospiz ein Haus entsteht, in dem Menschen ihre letzte Zeit in Ruhe und
möglichst ohne Schmerzen verbringen können.
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Dr. Hildburg Thüner, Praktische Ärztin in Lübbecke
Eine anspruchsvolle Pflege durch speziell ausgebildetes Fachpersonal gibt dem Sterbenden die Sicherheit, auch in schwierigen Phasen in guten Händen zu sein. Die notwendige Therapie und die Versorgung mit Medikamenten werden in enger Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzten festgelegt. Eine individuell abgestimmte Schmerztherapie ist wichtiger Bestandteil der medizinischen Begleitung im Hospiz.
Die Angst überwinden, das Schicksal akzeptieren und dabei den Mut nicht verlieren. In körperlicher und seelischer Notlage wird der Tod als existentiellste Bedrohung wahrgenommen. In dieser Situation wollen die meisten Menschen nicht allein sein. Begleitet von engagierten Menschen, die hauptberuflich oder ehrenamtlich im Hospiz tätig sind, wird Nähe zur Erleichterung. Gemeinsam und selbstbestimmt einen eigenen Weg am Ende des Lebens zu finden, kann zu einer positiven Erfahrung in schwierigen Zeiten werden.
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Wir wünschen uns für das Hospiz und die darin lebenden Menschen, dass ihre religiösen Fragen einen
selbstverständlichen Raum einnehmen dürfen, unabhängig von Konfession und Weltanschauung.
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Paul-Alexander Lipinski und Anette Prote, KrankenhauspfarrerIn in Lübbecke
Nachdenken über den Sinn des Lebens, sterben im Einklang mit sich selbst und den nahen Angehörigen. Den eigenen religiösen Vorstellungen Raum geben und den seelsorgerischen Beistand erleben. Seelsorge, Gebete, Meditationen und religiöses Geschehen sind für viele ein wichtiger Teil des Abschiednehmens. Sie haben im Hospiz selbstverständlich ihren Raum - unaufdringlich und offen für alle Religionen und Weltanschauungen.
Dem Leben einen bewussten Abschluss geben. Die kostbare Zeit nutzen. Einen Blick zurückwerfen, das Leben noch einmal erleben. Sich Wünsche aus der Kindheit erfüllen, Stationen des Lebens noch einmal lebendig werden lassen. Noch einmal den Menschen begegnen, die Spuren im eigenen Leben hinterlassen haben. Klären, was noch zu klären ist und dem Leben ein erfülltes Ende geben.
Das Sterben nicht abschieben, nicht verstecken, sondern mitten ins Leben stellen; dies ist prägend für das Hospiz in Lübbecke. Das Hospiz ist ein eigenes Gebäude, integriert in den Treffpunkt 'PARITÄT' in unmittelbarer Nähe des Lübbecker Stadtzentrums. Hier sind die Lübbecker Sozialstationen und viele weitere Einrichtungen und Dienste zu finden, die zum sozialen Leben der Stadt Lübbecke dazugehören.
Gute Erfahrungen kann man nur in einer guten Atmosphäre machen. Darum wird ein besonderer Wert auf eine angenehme und schöne Gestaltung der Räume gelegt. Im Hospiz stehen 10 Einzelzimmer zur Verfügung, die alle barrierefrei zu erreichen und mit Dusche, WC und Telefon ausgestattet sind. Sie erschließen sich Richtung Süden und verfügen jeweils über einen eigenen Balkon. Persönliche Gegenstände haben hier natürlich auch ihren Platz. Die Zimmer sind so gestaltet, dass für Angehörige ein separates Bett aufgestellt werden kann. Außerdem stehen zwei Einzel- und ein Doppelapartment für Familienangehörige zur Verfügung, die weiter entfernt wohnen. Verbunden mit einem Dachgarten liegen im Obergeschoss der gemeinsame Wohnraum und die Küche sowie der Andachts- und Meditationsraum.
Ihr Kontakt: Alschner, Monika
(Leiterin des Hospizes)
Ihr Kontakt: Rohlfing, Antje
(Sozialrechtliche Beratung, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit
)
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Wir von der Gruppe der Ehrenamtlichen im Hospiz wissen, dass unsere Arbeit ein Geben und Nehmen ist
und dass auch unser Denken und Fühlen dadurch bereichert wird.
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Iris Aust, Begleiterin der Ehrenamtlichen im Hospiz
Im stationären Hospiz arbeiten hauptberuflich tätige Kräfte, in einem Team mit Freiwilligen zusammen, die sich entschieden haben, andere Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Eine Aufgabe, die nicht immer leicht ist, die aber das eigene Leben bereichert. Menschliche Nähe ist ein Gewinn für beide Seiten. Wer sich im Hospiz engagiert, wird merken, dass sich auch für ihn selbst eine neue Tiefe im Denken und Fühlen entwickelt - ein wohltuendes Erlebnis in einer oft oberflächlichen Welt. Die Freiwilligen werden auf ihre Aufgabe gut vorbereitet. Sie werden regelmäßig begleitet. Bei Problemen werden sie nicht allein gelassen, und in der Gruppe mit anderen Freiwilligen tauschen sie ihre Erfahrungen in der Sterbebegleitung aus.
Ihr Kontakt: Dieker, Dorothea
(Ansprechpartnerin Ehrenamt und Ambulante Palliativberatung)
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Das Hospiz braucht Ehrenamtliche, aber auch Freunde und Förderer, wenn diese Arbeit gelingen soll. Menschliche
Werte sind unbezahlbar, gleichwohl brauchen wir auch finanzielle Mittel für dieses Vorhaben.
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Bernd Wittemöller, Rechtsanwalt und Notar, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kreis Minden-Lübbecke
Anspruchsvolle Hospizarbeit erfordert persönliches Engagement und natürlich auch Geld. Nur so kann der aufwendige personelle und räumliche Standart geschaffen und aufrecht erhalten werden. In der letzten Lebensphase bekommen materielle Werte und persönliches Vermögen einen geringeren Stellenwert als 'Mitten im Leben'. Doch wer bereits jetzt persönliche Not lindern und in menschliche Werte investieren will, kann dies auf vielfältige Weise tun. Neben der ehrenamtlichen Arbeit können Menschen durch ihr finanzielles Engagement dazu beitragen, die stationäre Hospizarbeit aufzubauen und langfristig zu sichern:
Wahrheit, Aufrichtigkeit, Offenheit, Unparteilichkeit und Naturtreue: 'VERITAS' ist der lateinische Begriff, mit dem viele Eigenschaften verbunden sind, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizes getragen werden. 'VERITAS' ist darum der Name, der für das Hospiz steht und damit in der Öffentlichkeit der Idee ein Gesicht gibt.
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Die täglichen Erfahrungen unserer Pflegekräfte zeigen, dass ein stationäres Hospiz heute eine notwendige
Ergänzung für eine zeitgemäße soziale Arbeit ist.
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Heinz Homann, Vorsitzender des Trägervereins der Paritätischen Sozialdienste
Der PARITÄTISCHE Verein für freie Sozialarbeit ist Träger der PARITÄTISCHEN Sozialdienste im Kreis Minden-Lübbecke und wird auch Träger des Hospizes in Lübbecke sein. Zu seinen Schwerpunkten gehört es, neben bewährten Diensten in der Sozial-, Jugend- und Gesundheitshilfe, gemeinsam mit Selbsthilfegruppen, sozialen Initiativen und Betroffenen auch neue Formen zeitgemäßer sozialer Arbeit zu entwickeln. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und arbeitet eng mit der Kreisgruppe Minden-Lübbecke des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes und ihren Mitgliedsorganisationen im Kreisgebiet zusammen. Der Gedanke, die Hospizarbeit im Kreis Minden-Lübbecke durch ein stationäres Hospiz in Lübbecke zu ergänzen, entwickelte sich aus den Erfahrungen in der ambulanten Pflege der Sozialstation Lübbecke. In der täglichen Arbeit sind die erfahrenen Pflegekräfte immer wieder bemüht, gemeinsam mit den Angehörigen und dem Hausarzt eine gute Versorgung in den letzten Lebenswochen sicherzustellen. Das gelingt in den meisten Fällen, doch zeigt sich immer wieder, dass die Zahl der allein lebenden Menschen wächst und auch Familienangehörige - meistens aus beruflichen Gründen - eine kontinuierliche Betreuung nicht dauerhaft leisten können.
| Volksbank Lübbecke | |
| Nur für Hospiz! | |
| Kontonummer: | 111 222 300 |
| Bankleitzahl: | 490 926 50 |
Download des Flyers (PDF-Format)
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Download des Veranstaltungskalender (PDF-Format)
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Bitte informieren Sie sich.
Ihr Kontakt: Rohlfing, Antje
(Sozialrechtliche Beratung, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit)
Hospizarbeit im PARITÄTISCHEN
Das Hospiz in der Presse
Ambulante Pallativberatung
Hospizgruppe Lübbecke
Offene Gesprächsrunde für Trauernde
Letzte Änderung am: 06.02.2007 durch Renate Winkler-Werner